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• Informationsseite über Architektur im Dritten Reich in Nürnberg 1933-1945 •
• 28.10.2008 Publikation bauzeugen.de

Ich möchte mich bei allen Beteiligten der Umfrage über eine Druckversion der bauzeugen.de-Seite bedanken!!!
In den letzten Monaten hatten sich 119 Besucher an der Umfrage beteiligt. Etwa 75% der Beteiligten sprachen sich für eine Publikation aus, knapp 18% dagegen, 7% konnten sich nicht entscheiden.
Die Abstimmung hat mir gezeigt, dass durchaus ein Bedarf an einer Publikation besteht. Dass dies natürlich ein nicht unerheblicher Zeit- und Kostenaufwand bedeutet, sollte klar sein - ist aber das große Ziel für die Jaher 2009/10.
Geplant ist es, diese Publikation zu aktualisieren und mit aktuellen Fotos zu bestücken, sofern notwendig.

• 28.10.2008 Ausstellung "Vom Verschwinden der Synagoge" in Nürnberg

Noch bis zum 27.01.2009 ist im Nürnberger Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände eine Ausstellung über die Nürnberger Hauptsynagoge zu sehen.

Der Inhalt:
Vom Verschwinden der Synagoge
Die Sonderausstellung zeigt erstmals eine Reihe von Privatfotos, die - Monate vor der Reichspogromnacht am 9. November 1938 - den systematischen Abbruch der Nürnberger Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz dokumentieren. Julius Streicher, Gauleiter von Franken in den Jahren 1925-40, gab am 10. August 1938 in einer großen Propaganda-Aktion das Zeichen zum Abbruch. Nur wenige Wochen später deutete nichts mehr auf die Silhouette der im maurischen Stil gebauten Synagoge hin, die seit 1874 ein weithin sichtbares Symbol geglückter jüdischer Integration schien. Am 9. November 1938 zündeten SA-Männer die Synagoge der orthodoxen Juden in der Essenweinstraße an.
Die Fotos reflektieren den Prozess der Demontage. Eine von Architekturstudenten der Technischen Universität Darmstadt programmierte virtuelle Rekonstruktion der Synagoge kontrastiert die Fotos und erinnert an den Verlust eines einzigartigen Kulturdenkmals in Nürnberg. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
(Quelle: http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/ausstellungen.html)

 
• 28.10.2008 Ausstellung "Christenkreuz und Hakenkreuz" in Nürnberg

Noch bis zum 9.11.2008 ist in der Nürnberger Reformationsgedächtniskirche am Berliner Platz die Ausstellung „Christenkreuz und Hakenkreuz“ - Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus zu sehen.

Der Inhalt:
Wie zeigte sich der Einfluss der nationalsozialistischen Ideologie in der Gestaltung jener Kirchen, die nach Hitlers Machtantritt erbaut wurden? Was berichten uns die künstlerischen und architektonischen Sachzeugnisse, die bis heute erhalten sind, über die damalige Anfälligkeit der Kirche für Rassismus, „Volksgemeinschafts“-Propaganda und Totenkult?
Vorgestellt werden die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf und zehn weitere Kirchen in Deutschland, die nach 1933 erbaut oder umgebaut wurden. Im Innenraum der Martin-Luther-Gedächtniskirche sind nationalsozialistische und christliche Motive eng verknüpft. Die anderen Kirchen lassen ein breites Spektrum NS-spezifischer Ausdrucksformen in Kunst und Architektur erkennen.
Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié konzipiert. Träger ist das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V.. Besondere Förderung kam von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in München. Unterstützt wurde sie weiterhin vom Verein Aktives Museum und vom Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
(Quelle: http://www.gdw-berlin.de)

• 09.03.2008 Update der Gedenkstätte Konzentrationslager Flossenbürg
 anschauen
Die Neu-Eröffnung der Gedenkstätte Konzentrationslager Flossenbürg im Juli 2007 mit der kompletten Neugestaltung der nun sehr umfangreichen Ausstellung sowie die zahlreichen Umbauten, Renovierungen und Umgestaltungen des Geländes machten es dringend notwendig für ein "Update" dieses Themas.

Neu hinzugekommen sind zahlreiche Fotos des an das KZ-angeschlossenen Streinbruchs, bzw. der noch erhaltenen, oder besser gesagt noch vorhanden Gebäude, die von den Häftlingen erbaut wurden.

Die Dokumentationsstätte ist täglich von 9.00-17.00 Uhr geöffnet, der Einritt ist frei.
• 12.02.2008 Nürnberger Symphoniker haben neue Räume
Nach 14 Monaten Umbau ist der neue Konzertsaal der Nürnberger Symphoniker im südlichen Kopfbau der Kongresshalle fertig gestellt worden. Bis 2031 sind die neuen Räumlichkeiten gepachtet worden. 500 Zuschauer können auf den Stühlen Platz nehmen. Die Kosten beliefen sich auf ca. 2,8 Millionen Euro. Nicht nur der Konzertsaal, sondern auch ein neues Foyer mit Treppenaufgang wurde in das alte Backsteingebäude gebaut. Am 6. März gibt es ein Sonderkonzert für die "Stuhlpaten", die für 350 Euro einen Stuhl finanzieren konnten - am 7. März findet die offizielle Eröffnungfeier mit einem Festakt unter Mitwirkung von dem bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein statt.