Noch bis zum 9.11.2008 ist in der Nürnberger Reformationsgedächtniskirche am Berliner Platz die Ausstellung „Christenkreuz und Hakenkreuz“ - Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus zu sehen.
Der Inhalt:
Wie zeigte sich der Einfluss der nationalsozialistischen Ideologie in der Gestaltung jener Kirchen, die nach Hitlers Machtantritt erbaut wurden? Was berichten uns die künstlerischen und architektonischen Sachzeugnisse, die bis heute erhalten sind, über die damalige Anfälligkeit der Kirche für Rassismus, „Volksgemeinschafts“-Propaganda und Totenkult?
Vorgestellt werden die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf und zehn weitere Kirchen in Deutschland, die nach 1933 erbaut oder umgebaut wurden. Im Innenraum der Martin-Luther-Gedächtniskirche sind nationalsozialistische und christliche Motive eng verknüpft. Die anderen Kirchen lassen ein breites Spektrum NS-spezifischer Ausdrucksformen in Kunst und Architektur erkennen.
Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié konzipiert. Träger ist das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V.. Besondere Förderung kam von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. in München. Unterstützt wurde sie weiterhin vom Verein Aktives Museum und vom Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
(Quelle: http://www.gdw-berlin.de)
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