Luftschutz- und Bunkerbauten |
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50% aller Gebäude der Stadt Nürnberg wurden bei den 44 Luftangriffen der Alliierten zerstört.Trotz der
riesigen Zerstörung im 2. Weltkrieg, insbesondere der Nürnberger Altstadt, hatte Nürnberg im Vergleich
zu anderen großen Städten relativ wenige Opfer zu beklagen. Dies ist unter anderem auf die Luftschutz-
Nutzung der vorhandenen mittelalterlichen Kelleranlagen und Gewölbesysteme zurückzuführen.
Erst 1939 waren Luftschutzkeller in Wohnhäusern zwingend vorgeschrieben und auch öffentliche Luftschutzräume waren bis zu den Beginn des Krieges kaum vorhanden. Zwischen 1939 und 1945
wurden 16 Hoch- und 8 Tiefbunker fertiggestellt. Insgesamt verfügte die Nürnberger Bevölkerung
über 247 fertiggestellte Sammelschutzräume. Auch die großen Stadtmauertürme wurden als Bunker umfunktioniert. Die alten Kellergewölbe unter dem Burgberg waren größtenteils miteinander verbunden
und ergaben ein riesiges Stollensystem in dem mehrere tausend Menschen Schutz fanden.
Von Zeit zu Zeit werden Führungen in einigen Bunkern angeboten, die noch vorhandenen Hochbunker
wurden teilweise in Wohnhäuser umgebaut und sind von außen gut zu besichtigen. |
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Hochbunker |
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Grübelbunker
(1942) |
Grübelstraße 30 |
Heute: Mehrfamilienhaus |
| Der dem Nürnberger Altstadtbild angepasste Hochbunker, der 1942 fertiggestellt wurde, fasste mehr als 600 Menschen. Ende der 90er Jahre wurde das Gebäude als Wohnhaus umbebaut. Das Stadtgebiet in dem der damalige Bunker steht, war eine der zerstörtesten Stadtteile Nürnbergs während des 2. Weltkriegs. Nur wenige Gebäude überstanden die Bombenangriffe der englischen und amerikanischen Bomberstaffeln. |
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Hochbunker Städt. Krankenhaus
(1942) |
Penzstraße/Prof. E.-Nathan-Str. |
Heute: Lagerräume/Archiv |
| Ähnlich wie auch das Theresienkrankenhaus erhielt das Städtische Klinikum 1941/42 einen eigenen Hochbunker und eine unterirdische Bunkeranlage. Der Hochbunker steht inmitten des Klinikums Nord und ist noch fast im Originalzustand erhalten. Deutlich sind noch Splitterschäden an der Fassade zu sehen. Zugang allerdings nicht möglich. |
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Hochbunker Theresienkrankenhaus
(1940) |
Mommsenstraße |
Heute: Klinik |
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Kaum noch zu erkennen ist der Bunker im Theresienkrankenhaus der 1940 fertiggestellt wurde. Das Krankenhaus, 1928 eingeweiht, wurde während des Krieges so stark beschädigt, dass der Betrieb provisorisch in dem Bunker aufrecht erhalten wurde. |
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Hochbunker Thon
(1942) |
Von-Oelhafen-Straße 5 |
Heute: Wohnungen |
Der 1941 fertiggestellte Hochbunker Thon wurde als Tarnung mit Gauben und einem Satteldach versehen. Vor einigen Jahren wurde der zum Wohn- und Bürohaus umfunktionierte Bunker saniert und das Dachgeschoss umgebaut. Bilder 3-5 zeigen den Zustand im Jahr 2001. |
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Hochbunker Wederau
(ca.1941) |
Resedenweg 17a |
Heute: Geschäftshaus/Büros |
Der vermutlich 1941 fertiggestellte Hochbunker im südlichen Nürnberger Stadtteil Werderau entspricht von der Bauart in etwa dem Bunker in Thon. Der Bau ist einem Wohnhaus mit Walmdach und Dachgauben nachempfunden und hatte dadurch eine sehr gute Tarnung. In den letzten Jahren wurde der Bunker innen ausgebaut und teilweise modernisiert. Heute befinden sich einige Firmen und Dienstleister in dem Gebäude. |
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Hochbunker Wöhrd
(1942) |
Hirsvogelstraße |
Heute: gleiche Nutzung/Dunkelcafé |
| Der große Bunkerbau im Nürnberger Stadtteil Wöhrd kann noch heute 678 Personen Platz bieten. Ein Teil des 1942 fertig gestellten Bunkers ist Teil des "Erfahrungsfelds des Sinne" und werden als Dunkelräume genutzt. Dort kann man eine "Dunkelbar" besuchen. Der Stadtteil Wöhrd würde während der Bombenangriffe der Alliierten besonders schwer getroffen und zerstörte den Großteil des alten Ortskerns. |
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Hochbunker Hohe Marter
(1941) |
Zweibrückener Straße 54 |
Heute: Garnisonsmuseum |
| Der 1941 erbaute Bunker "Hohe Marter" wurde in als Rundturm mit Ziegelsteinverkleidung und Sandsteinportal errichtet in dem 352 Menschen Schutz fanden. 1992 wurde ein Verein gegründet der seit 1996 das Garnisonsmuseum im ehemaligen Luftschutzbunker betreibt. Ausgestellt sind hier militärische Exponate aus den letzten und vorletzten Jahrhundert. Ferner befindet sich eine große Fachbibliothek sowie eine Dokumenten- und Fotosammlung in dem Gebäude. Vor dem Bunker wurde ein Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französichen Krieges 1870/71 aufgestellt. |
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Hochbunker Bleiweiß
(1941) |
Bleiweißstraße |
Heute: gleiche Nutzung/Lagerräume |
| Einer der außergewöhnlichsten Hochbunker Nürnbergs findet man im Nürnberger Stadtteil Bleiweiß im Süden von Nürnberg: den Bleiweißbunker. Durch seinen außergewöhnlichen Fassadenanstrich ist der ursprünglich nüchterne Betonbau zu einem Kunstwerk geworden. Das Gebäude wirkt heute fast wie eine Trutzburg. 1016 Menschen fanden hier gegen den Bombenhagel Schutz. Die Räumlichkeiten werden heute zum Teil von der Stadt Nürnberg und einer Jugendorganisation als Lagerraum benutzt. |
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Hochbunker Spittlertortum
(1940/41) |
Ludwigstraße 2 |
Heute: gleiche Nutzung/Lagerräume |
| Der Spittlertorturm hat seinen Namen von dem damaligen nahgelegenen Spital St. Elisabeth und wurde ursprünglich als eckiger Turm Ende des 14 Jhdt. erbaut. Erst 1558 bekam der Turm die heutige runde Form und die "Gefechtsplattform". Im Zuge der Luftschutzbaumaßnahmen im Dritten Reich wurde auch dieser ehemalige Stadtmauerturm zu einem Luftschutzhochbunker für ca. 450 Personen ausgebaut. Der Turm überstand die schweren Bombenangriffe des 2. Weltkriegs nahezu unbeschadet. Nach dem Krieg diente der Turm zur "Überwachung" des nahegelegenen Rotlichtviertels und später zur Überwachung des Verkehrs am Plärrer. Heute ist der Turm Teil des Garnisonsmuseums in dem hunderte Bücher und Filme sowie einige Exponate untergebracht sind (Bild 8 zeigt ein überlebensgroßes, altarähnliches Gemälde von 1920, auf dem der Tod Soldaten in den Krieg lockt). |
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Hochbunker Landgrabenstraße
(1941) |
Landgrabenstraße |
Heute: gleiche Nutzung/Lagerraum |
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Der 1941 fertigestellte Hochbunker an der Landgrabenstaße fasste ca. 1000 Menschen und überstand sogar einen Bombenvolltreffer. Der Bunker wurde zwar in den 80iger/90iger Jahren moderisiert und mit einem Fassadenanstrich versehen, wirkt
aber trotzdem wie ein Fremdkörper in der Südstadt. Der Bunker wird heute von dem Museum Industriekultur als Lagerraum benutzt und ist aber immer noch als Luftschutzraum für 1912 Menschen ausgewiesen. |
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Hochbunker Kleinreuth
(1940) |
Sebaldusstraße |
Heute: Mehrfamilienhaus |
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Hochbunker Leyh
(1940) |
Leyher Straße |
Heute: Mehrfamilienhaus |
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Weitere Hochbunker:
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Westtor-Bunker, Westtormauer, in gleicher Nutzung, 981 Schutzplätze
• Laufertorzwinger, Laufertorzwinger 1, in gleicher Nutzung, 202 Schutzplätze
• Köngistorturm, Königstraße, heute vermietet
• Neutorturm, Neutorstraße, als Kunstbunker benutzt, heute vermietet
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Tiefbunker |
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Paniersbunker u. a.
(ab 1940) |
Paniersplatz |
Heute: nicht mehr zugänglich |
Der heutige Eingang des Paniersbunker befindet sich in einem der Keller der heutigen Volksschule am Paniersplatz und ist nicht mehr öffentlich zugänglich. Teile des Paniersbunker wurden während des 2. Weltkriegs für den Kunstluftschutz verwendet. Der Bunker war mit einem Gang mit weiteren unterirdischen Bunkern der Nürnberger Altstadt verbunden. Diese als Bunker genutzten Stollen wurden zumeist als Bierkeller vor mehreren hundert Jahren angelegt und 2005 zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Im Januar 2006 wurde von dem privaten Nürnberger "Förderverein
Nürnberger Felsengänge e.V." erneut Führungen durch bislang nicht zugängige Stollen angeboten. Die Route führte diesmal vom Schulkeller unterhalb des Paniersplatzes östlich durch den Tucherstollen, vorbei am Stahlkeller und südlich durch den Zeltnerskeller. Von dort wieder westlich Richtung Weberskeller (unterhalb des Scharrer-Gymnasiums), durch die Kunstbergungsanlage wieder zurück zum Schulkeller unterhalb der Volksschule am Paniersplatz. |
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* Der Name "Leichenkeller" rührt wohl daher, dass nach dem Krieg ein Arbeiter in den Kunstbunkern verkohlte Statuen fand, die er für Menschenleichen hielt.
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Kunstbunker
(1940) |
Obere Schmiedgasse 52 |
Heute: mit Führungen begehbar |
In einem alten Keller im Burgberg wurden ab 1940 umfangreiche Umbaumaßnahmen begonnen um wertvolle Kunstgegenstände bombensicher lagern zu können. So wurden die Gewölbe trocken gelegt und klimatisiert. Hier wurden u. a. die Reichskleinodien, Kunstwerke von Veit Stoß, Glasfenster, Gemälde und Stiche und andere wertvolle Kunstgegenstände gelagert. Die Felsschicht über dem Gewölbe maß 24 Meter. Heute gibt es regelmäßig Führungen des Fördervereins Nürnberger Felsengänge e.V durch den Kunstbunker. |
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Bunker am Bauhof (Kunstbunker)
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Am Bauhof |
Heute: Kunstbunker/gleiche Nutzung |
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Der ehemalige Luftschutzbunker unter dem Nürnberger Bauhof wird seit 1993 von der Akademie der Bildenenden Künste und der AG Nürnberger Galerien als Forum für zeitgenössische Kunst genutzt. Der für kurzfristigen Aufenthalt ausgerichtete Schutzbunker ist für 485 Personen ausgerichtet. |
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Tiefbunker Rathaus/Obstmarkt
(1941-1942) |
Obstmarkt |
Heute: nicht zugänglich |
| Der Luftschutzbunker unter dem Nürnberger Obstmarkt, in unmittelbarer Nähe zum Hauptmarkt, wurde von 1941-1942 errichtet. Nach Kriegsende diente der Bunker als Wohnraum für Ausgebombte Nürnberg Einwohner und danach als Bunkerhotel. 2005 wurde der Obstmarktbunker für die Nürnberger "Blaue Nacht" und für den "Tag des offenen Denkmals" für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. |
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Tiefbunker Spittlertorzwinger
(1941) |
Spittlertorzwinger |
Heute: nicht zugänglich |
| Neben den Bunker unterhalb des Plärrers (heute nicht mehr vorhanden) und dem Hochbunker im Spittlertorturm, ist der Tiefbunker unterhalb des Spittlertorzwingers der dritte Bunker in unmittelbarer Nähe um den Verkehrsknotenpunkt Plärrer. In dem Bunker sind noch einige technische Geräte original erhalten, wie z. B. zwei "Luftförderer", einige Überdruckventile, Türen, Wandmalereien und diverse Leitungen. Der Bunker wurde jetzt erst kürzlich zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Der relativ kleine Bunker mit fünf Räumen wahr ursprünglich größer gewesen. In östlicher Richtung gibt es wohl noch weitere Gänge und Räume - der Zugang ist allerdings zugemauert worden. |
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Schlotfegergasse |
Heute: nicht zugänglich |
Der Palmenhofbunker, ein ehemaliger Brauereikeller in der westlichen Nürnberger Altstadt, war in den Kriegsjahren Befehlsstelle der örtlichen Leitung des Luftschutzes und von Kampfkommandant Richard Wolf geleitet worden. Nachdem sich dieser abgesetzt hatte übernahm der stellvertretene Gauleiter Karl Holz die letzte Verteidigung gegen die anrückenden amerikanischen Soldaten und lieferte sich einen fanatischen aber aussichtslosen Kampf bei dem er schließlich auch zum Opfer fiel. Während dieser letzten Kampfhandlungen veranstaltete die US-Army bereits ihre Siegesfeier auf dem ehemaligen Adolf-Hitler-Platz, dem heutigen Hauptmarkt. Der Zugang zu dem nicht öffentlich zugänglichen Bunker befindet sich im Polizeipräsidium. Im Inneren des Bunkers sind heute noch zahlreiche, gut erhaltete Wandmalereien und Zeichen der damaligen Zeit zu sehen. |
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Quelle: © MAIK KOPLECK - PASTFINDER.DE
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Weitere Tiefbunker:
• Katharinenbunker, Katharinengasse, größtenteils abgerissen (heutiges Imax-Kino)
• Wodanbunker, Wodanstraße 25, damalige Rettungsstelle (heute Tankstelle drübergebaut),
in gleicher Nutzung, 680 Schutzplätze
• Waffenhofbunker, Frauentorzwinger 8, in gleicher Nutzung, 871 Schutzplätze
• Tiefbunker im Städt. Klinikum, Flurstraße 17, in gleicher Nutzung, 673 Schutzplätze
• Färbertor-Bunker, Färberplatz 29, in gleicher Nutzung, 786 Schutzplätze
• Hauptbahnhof-Bunker, zerstört und abgerissen; nach dem Krieg entstand eine neue Anlage für 2448 Menschen
• Kleiner Tucherkeller, Maxtormauer, ausgebauter Stollen (ehem. Bierkeller), 590 Schutzplätze
• Großer Tucherkeller, Maxtormauer, ausgebauter Stollen (ehem. Bierkeller), 1290 Schutzplätze
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Private Luftschutzräume/Kennzeichnungen |
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Kennzeichnungen von Luftschutzräumen
(ab 1940) |
1940 wurden Hausseigentümer aufgefordert Maßnahmen zum Luftschutz zu treffen. Es wurden in den Kellern Mauerndurchbrüche zu den Nachbarkellern geschaffen, Fenster wurden zubetoniert Holztüren durch Eisentüren ersetzt und zusätzliche Stützen in den Kellerräumen angebracht und Gerätschaften zum Brandschutz mussten in den Räumlichkeiten vorhanden sein. Zur Kennzeichnung der Lufschutzräume wurden an den Außenfassaden weiße Markierungen angebracht, die auf Luftschutzräume (LSR) und Notausstiege (NA) hinwiesen. Die Markierungen mussten bis zum 1. Stock reichen, damit die Hilfsmannschaften in der Lage waren die Schutzräume ausfindig zu machen. Leider verschwinden durch die fortschreitende Altbausanierung diese Kennzeichnungen immer mehr aus dem Stadtbild. In einigen Stadteilen sind vereinzelt noch Markierungen erkennbar
(z. B. Nordstadt, St. Johannis, Gostenhof, Südstadt). |
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Frieden-
straße 3 |
Großweiden-
mühlstraße 15 |
Humbold-
straße 138 |
Moltke-
straße |
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Wölckern-
straße 19 |
Rollner-
straße 5 |
Rollner-
straße 5 |
Meuschel-
straße |
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